SEMRush für Nischen-Projekte

SEMRush ist schon ein ganz nützlicher Service für SEO und SEM-Profis, Internet-Marketer und Webmaster. SEMRush.com (Affili-Link) stellt wirklich umfangreiche Infos zu Domains und URLs bereit, hier und heute werfen wir aber mal einen Blick auf eine andere Funktion von SEMRush, nämlich die “Suchbegriffen-Analyse”.

Es ist immer ein gewisses Problem die richtigen – die “Goldenen” Suchbegriffe für eine Webseite zu finden. SEMRush steht hier allerdings mit einer doch sehr umfangreichen Datenbank zur Verfügung.

Es gibt 2 Wege die Infos zu den gewünschten Suchbegriffen zu erhalten:

Man gibt einen Suchbegriff ins Suchfeld ein. In der dann erscheinenden Übersicht ist der Phrase-Match-Bericht und ähnliche Suchbegriffe für uns von Interesse. Vielleicht passt ja für unser Business der ein oder andere Suchbegriff aus dem obengenannten Bericht.

Zur Veranschaulichung nehmen wir das Keyword “Auto”:

13788 wirft der Phrase-Match-Bericht aus…

bei ähnlichen Suchbegriffen sind es 2487

Der zweite Weg scheint dann wohl der bessere zu sein. Unter dem im oben genannten Bericht sind die Top-Webseiten aufgeführt, welche diesen Suchbegriff benutzen. Es bleibt also nur auf die einzelnen Berichte für diese Webseiten zu klicken und die besten Suchbegriffe rauszusuchen. Das können sowohl die Keywords aus der organischen Suche, als auch die von Google Adwords sein.

Noch eine Funktion von SEMRush, die eigentlich weniger erwähnt wird. Allgemein ist ja bekannt, wie wichtig es ist eine Marktnische überhaupt erstmal zu finden und dann noch einer der ersten zu sein der jene besetzt. Eine solche Trendanalyse bietet aber SEMRush an. Man kann sich die Trends zu beliebigen Suchbegriffen anzeigen lassen und dann daraus die abzuleitenden Nischen kreieren, ob man damit Erfolg hat, liegt ja an jedem selbst.

Zur Veranschaulichung: Nehmen wir den ungebrochen starken Trend für “Baby Kleidung”. Er zeigt eine Stabilität, da Kinder das ganze Jahr geboren werden, ohne eine starker Abhängigkeit im Bezug auf die Jahreszeit, demzufolge kontinuierlich. Denkbar ist hier nun nach ganz spezieller Baby-Kleidung, oder Kinderbekleidung zu suchen, sei es für den Sommer, oder den Winter, Regenbekleidung für Kinder etc. einfach mal die Phantasie walten lassen.

Noch ein Beispiel: Werbeartikel / Werbemittel sind ein heiß umkämpfter Markt, es dürfte nicht einfach sein, ohne größeren Aufwand dort erfolgreich einen Online Shop zu etablieren. Aber auch hier gibt es Nischen, so zum Beispiel “Öko Werbeartikel” eben nur ganz bestimmte Kategorien von Werbeartikel…

Frei nach unserem Credo: “Kleinvieh macht auch Mist und viel Kleinvieh macht viel Mist!”

Wer das Projekt oeko-werbeartikel.eu (Google Platz 1) kaufen möchte, einfach via Mail melden.

Nachfolgend noch 3 sehr gute ausführliche Videos in deutscher Sprache über SEMRush:

Kurze Übersicht der Berichte über AdWords Suchbegriffe und organische Suchbegriffe.

Übersicht über SEMRush.com Funktionen für das Erfassen und Analysieren Ihrer Mitbewerber in der organischen Google Suche.

Wie findet man mit Hilfe von SEMRush gute Suchbegriffe für SEO und Adwords Kampagne.Tweet

Blogrolle

Die Blogroll, geliebt und gehasst – bei SEOs unverzichtbares Werkzeug und bei vielen Blogs ist die Blogroll heillos überfüllt und überfrachtet. Aber was ist nun eigentlich die Blogroll, wozu ist die gut?

Luiza vom Pixel Cafe macht sich darüber so ihre Gedanken, seit sie mit Julia Stern gezwitschert hat und liegt gar nicht mal so daneben damit, zumal sie, seit sie ihren Blog betreibt, auch unermüdlich das tentative verlinken praktiziert und das obwohl sie den Mark gar nicht kennt.

Na wie dem auch sei, sie würde schon ganz gerne wissen wie der Rest ihrer Stammleser über die Blogroll denkt und was die wohl meinen wozu sie gut ist.

Möchte/ brauche ich mehr Besucher und eine gepflegte Unterhaltung?

Bin ich bereit, auch für andere Blogger etwas zu tun, auch wenn es mit meinem Blog nichts zu tun hat?

Was biete ich an und es bleibt unberücksichtigt?

Was wünsche ich mir von der Blogrolle?

[ bitte gerne mal auf andere verweisen – einfach mal um zu schauen, was eine gegenseitige Erwähnung so bringt:-) ]

Nun ja Luiza, alle Blogs die man in der Blogroll sollte man schon lesen, wenn auch nicht jeden Tag. Also alle Blogs die ich in meinem Feedreader habe, sind noch längst nicht in meiner Blogroll, resp. in den Blogrolls der versch. Blogs die ich betreibe, aber die die in der Blogroll gelistet sind, die lese ich jeden Tag. In die Blogroll sollte eigentlich nur das hinein was man als Betreiber des Blogs uneingeschränkt seinen Lesern empfehlen und wärmstens ans Herz legen möchte, denn genau das ist die Blogroll, eine Empfehlungsliste.

Der SEO betrachtet diese Linkliste, denn nichts anders ist die Blogroll, naturgemäß aus einem anderen Blickwinkel, aber das kratzt den “normale” Blogbetreiber nicht, bwohl man mit der bLogroll auch ganz schönen Unfug treiben kann Wie schon gesagt, die Blogroll ist eine Liste der Empfehlungen, ich zeige meinen Lesern damit: “Schau her, wenn Du das interessant findest was Du hier bei mir liest, dann findest Du sicher auch interessanten Content bei den Blogs die ich in der Blogroll habe.” Setzt natürlich voraus, das man weiß was auf den Blogs so abgeht, was geschrieben wird, man also im Bilde ist.

Leider hat in den letzten Jahren, spätestens seit der gemeine Link die Währung des Internets ist, das verlinken einfach mal so stark abgenommen. Da wird gekauft, gefeilscht, gebettelt, behumst und beschissen was das Zeug hält. Vorbei die Zeiten in denen mal einfach so einen Link gesetzt hat weil die Website einfach gut war, oder Betreiber ein guter Freund, in diesem Sinne:

Immer schön tentativ verlinken – make Linklove

2 tentative Links zu “Blogrolle”

Luiza sagt:
2. Mai 2011 um 11:28
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und für die Worte!Natürlich lesen ich die Blogrolle regelmässig, sehe aber nicht ein, alles zu kommentieren, ganz besonders dann nicht, wenn das Bild/ Thema nicht meins ist. Leider kann man in den Photoblogs nur selten einen scheinbar negativen Eintrag machen, da gagelts gleich beleidigte Blogger und ganz harte Kommentare, die aus reiner zickigkeit kommen. Das nervt:-)Aber Linklove hört sich gut an:-)

Tentativerv Linker sagt:
4. Mai 2011 um 00:12

@Luiza – weißt Du nicht wer hier schreibt ??

Steuern sparen

Steuern sparen mit Computer, Internet und Telefon, denn Berufstätige können die Kosten für Geräte und Software von der Steuer absetzen, wenn sie diese für ihre Arbeit nutzen. Auch PC- und Software-Schulungen können angesetzt werden, allerdings endet dieFrist zur Abgabe der Steuerklärung für 2010 am 31. Mai.

Arbeitnehmer können Steuern sparen, wenn sie privat angeschaffte Computer, Handys, Software und andere IT-Geräte auch beruflich nutzen. Das gleiche gilt für Telefon- und Internetgebühren. Darauf weist der Hightech-Verband BITKOM hin. Hierfür müssen die Ausgaben in der Steuererklärung als Werbungskosten geltend gemacht werden. Am 31. Mai 2011 läuft die Frist für die Abgabe der Einkommensteuererklärung für das Jahr 2010 ab. Der BITKOM zeigt, unter welchen Voraussetzungen Arbeitnehmer Telefon-, Internet- und PC-Kosten von der Steuer absetzen können.

Computer, Handy, Software usw.: Wer seinen privat angeschafften Computer „in erheblichem Umfang“ für die Arbeit nutzt, kann die Kosten von der Steuer absetzen. Für die Finanzämter ist dabei der Anteil der beruflichen Nutzung maßgeblich. Für den Nachweis ist es sinnvoll, eine schriftliche Bestätigung des Arbeitgebers einzureichen oder drei Monate lang die Nutzung des Computers aufzuzeichnen. Ist ein Nachweis nicht möglich, gehen die Finanzämter von einer Aufteilung von 50 zu 50 (beruflich/privat) aus. Sind die Anschaffungskosten höher als 410 Euro, werden sie nicht auf einen Schlag geltend gemacht, sondern werden über drei Jahre verteilt. Dies gilt für den PC sowie für Zubehör wie Drucker, Monitor oder Modem sowie Software inklusive der Mehrwertsteuer. Für Handys beträgt der Zeitraum der Abschreibung fünf Jahre und für Faxgeräte sechs Jahre. Jedes Jahr sind zudem die Kosten für Verbrauchsmaterialien abzugsfähig, zum Beispiel Toner und Papier.

Internet- und Telefongebühren: Analog zum Gerätekauf können Steuerzahler die Kosten für berufliche Telefongespräche und den Internetzugang absetzen. Ohne Nachweis erkennt das Finanzamt 20 Prozent der Telekommunikationsaufwendungen, höchstens jedoch 20 Euro pro Monat, pauschal als Werbungskosten an. Wer höhere Aufwendungen absetzen will, sollte mindestens drei Monate lang den Gebrauch protokollieren. Dabei ist bei Telefongebühren ein Einzelverbindungsnachweis über ein- und ausgehende Gespräche hilfreich. Beim Internetzugang ist in der Regel kein Einzelnachweis möglich, da Pauschaltarife üblich sind. Die Rechtsprechung nimmt für alle Kosten im Zusammenhang mit einem Internetanschluss eine Aufteilung von 50 zu 50 (privat/beruflich) an.

Weiterbildungen: Aufwendungen eines Arbeitnehmers für Computerkurse und Software-Schulungen werden in voller Höhe als Werbungskosten anerkannt. Voraussetzung ist, dass ein Computerkurs mit der beruflichen Tätigkeit im Zusammenhang steht und die erworbenen Kenntnisse im Beruf eingesetzt werden. Das muss der Kursteilnehmer nachweisen. In jedem Fall sollte er eine Teilnahmebescheinigung bei den Finanzämtern einreichen. Besser ist eine Erklärung des Arbeitgebers, die den beruflichen Anlass der Schulung deutlich macht. Neben den Kursgebühren können die Fahrtkosten (0,30 Euro pro Kilometer bei Fahrten mit dem eigenen Auto oder Ausgaben für öffentliche Verkehrsmittel), Übernachtungskosten und Mehraufwendungen für Verpflegung geltend gemacht werden. Auch Reisekosten zu einer Computermesse können bei der Besteuerung geltend gemacht werden, soweit sie beruflich veranlasst sind.

Private Nutzung der IT des Arbeitgebers: Übrigens gibt es keine steuerlichen Probleme, wenn ein Arbeitnehmer unentgeltlich Computer, Festnetztelefon, Handy oder Internetzugang seines Arbeitgebers zu privaten Zwecken nutzt. Denn die Vorteile, die ein Arbeitnehmer aus dieser Nutzung zieht, unterliegen weder der Einkommen- noch der Mehrwertsteuer.

Quelle der PM © BITKOM

SMS beliebt wie nie zu vor

SMS sind in Deutschland beliebt wie nie zu vor. Es werden 80.000 SMS pro Minute in Deutschland versendet, das entspricht einer Steigerung von 20 Prozent gegenüber Vorjahr. Jeder Deutsche verschickt über 500 Kurznachrichten pro Jahr.

Die Anzahl verschickter SMS hat zum vierten Mal in Folge ein neues Rekordniveau erreicht. 41,3 Milliarden SMS versendeten die Deutschen im Jahr 2010, statistisch gesehen über 500 SMS pro Einwohner. Das ist eine Steigerung um gut 20 Prozent gegenüber 2009. Damals wurden 34 Milliarden Kurznachrichten per Handy verschickt. In diesem Jahr wird die Zahl der SMS voraussichtlich auf rund 46 Milliarden steigen. Das ergeben Berechnungen des Hightech-Verbands BITKOM auf Basis aktueller Daten der Bundesnetzagentur. „Die SMS ist kein Auslaufmodell, sondern wird als Kommunikationsmittel immer beliebter“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Eine SMS ist schnell geschrieben, der Versand unkompliziert und preiswert, und das Handy haben die meisten Menschen immer dabei.

Die beiden Hauptgründe für das starke Wachstum in den vergangenen Jahren: Viele Kunden nutzen Mobilfunkverträge mit einer SMS-Flatrate. Zudem können SMS netzintern oft kostenlos verschickt werden. So wurden 2009 über zwei Drittel der SMS innerhalb eines Mobilfunknetzes verschickt.

Pro Sekunde wurden in Deutschland im vergangenen Jahr 1.300 Kurzmitteilungen verschickt, pro Minute waren es 78.000. Nach einer Studie des BITKOM besitzen 83 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahren ein Mobiltelefon, das sind 59 Millionen Bundesbürger. Handy-Besitzer versenden durchschnittlich 700 SMS im Jahr.

Die SMS feiert im nächsten Jahr ihren zwanzigsten Geburtstag. Seit etwa 1994 unterstützen alle Mobiltelefone den Versand und den Empfang der Kurznachrichten. Quelle: © BITKOM

Register für Lobbyisten bei der EU

Die Abgeordneten haben am Mittwoch den Plänen für ein gemeinsames Register von Parlament und Kommission für Lobbyisten und andere Interessengruppen zugestimmt. Sie fordern die Einführung eines “legislativen Fußabdrucks”, das heißt, dass die Kontakte von Abgeordneten mit Lobbyisten im Anhang ihrer legislativen Berichte aufgelistet werden. Zudem wird der Ministerrat aufgefordert, an dem Register teilzunehmen, das nach Ansicht der Abgeordneten verpflichtend sein sollte.

“Das Transparenz-Register ist ein wichtiger Schritt vorwärts in unserem Kampf für eine saubere und verantwortliche Entscheidungsfindung in der Europäischen Union. Wir brauchen Überzeugungsarbeit und Lobbygruppen, um zu wissen, welche Auswirkungen unsere Gesetzgebung auf verschiedene Gruppen von Menschen und Unternehmen haben könnte, aber wir müssen sicher stellen, dass niemand Entscheidungen durch unerlaubte Mittel beeinflusst”, sagte Parlamentspräsident Jerzy Buzek.

Der Berichterstatter Carlo Casini (EVP, Italien) sagte in der Debatte am Dienstag, dass die angenommenen Texte “ein erster Schritt hin zu mehr Transparenz sind”. Er fügte hinzu, dass dies ein eindeutiger Hinweis auf unsere Verpflichtung zu den Werten der Transparenz sei.

Ein gemeinsames Register der beiden Institutionen wird nach Ansicht der Abgeordneten die Transparenz erhöhen. Da alle Informationen an einem Ort gefunden werden können, sind die Bürger leichter in der Lage festzustellen, welche Akteure sich in Kontakt mit den Organen befinden. Das System wird auch die Aufgaben der Interessenvertreter erleichtern, die sich lediglich einmal registrieren müssen.

Das sogenannte “Transparenz-Register” wird die beiden bereits existierenden Register, eines des Parlaments und eines der Kommission, zu einem gemeinsamen Register zusammenführen. Dies haben beide Institutionen im November 2010 beschlossen. Der Änderung des Namens des Registers in “Transparenz-Register” – anstelle des ursprünglichen Namens “Lobbyisten-Register” – wird es etwa Denkfabriken (“think tanks”) oder Organisationen, die Kirchen oder religiöse Gemeinschaften repräsentieren, leichter machen, dem Register beizutreten.

Freiwillige oder verpflichtende Registrierung?

Parlament und Kommission haben sich darüber geeinigt, dass die Registrierung nicht verpflichtend sein wird. Um eine Akkreditierung im Europäischen Parlament zu erhalten, bleibt eine Registrierung allerdings zwingend notwendig.

Die Abgeordneten fordern auch den Ministerrat auf, dem Register so bald wie möglich beizutreten und begrüßen die Tatsache, dass er angedeutet hat, dem Register beizutreten.

“Legislativer Fußabdruck” und andere Verbesserungen

Darüber hinaus stimmen die Abgeordneten dem Vorschlag zu, im Annex von Berichten zu Gesetzestexten einen “legislativen Fußabdruck” hinzuzufügen. Darin würden alle Lobbyisten aufgeführt, mit denen ein Abgeordneter im Rahmen seiner Arbeit an einem Gesetz Kontakt hatte.

Im Rahmen des neuen Mechanismus werden zusätzliche Informationen wie z. B. die Anzahl der Einzelpersonen erfasst, die an allen Tätigkeiten, die durch das Register erfasst werden, beteiligt sind, oder die Höhe der EU-Mittel, die der registrierten Person oder Organisation zufließen. Auch wird es Erläuterungen zu den Tätigkeiten, die in den Geltungsbereich des Registers fallen, und zu den Verfahren zur Bearbeitung von Beschwerden liefern.

In einer weiteren Abstimmung über die Geschäftsordnung des Parlaments haben die Abgeordneten beschlossen, dass die verpflichtende Erklärung der finanziellen Interessen zu aktualisieren ist, “sobald sich Änderungen ergeben, und mindestens einmal jährlich”.

Hintergrund:

Das Parlament hat seit 1998 ein Lobbyregister, die Kommission seit 2008. In einer Entschließung aus dem Jahr 2008 hat das Parlament ein gemeinsames Register gefordert, auch für den Ministerrat. Parlament und Kommission haben anschließend eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, und sich im November 2010 auf die Modalitäten eines gemeinsamen Registers geeinigt. Das gemeinsame Register soll im Juni 2011 online zugänglich sein. Beide Berichte wurden per Handzeichen angenommen. Quelle: PM & Bild © Europäische Gemeinschaften

38.000 offene Stellen für IT-Experten

Bei der repräsentativen Umfrage wurden 1.500 Geschäftsführer und Personalverantwortliche von Unternehmen aller Branchen befragt. „Der Bedarf an IT-Experten ist kräftig gestiegen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Die schwächeren Aussichten der Gesamtkonjunktur haben derzeit keine Auswirkungen auf die Beschäftigung im Hightech-Sektor.“ Nach Einschätzung der befragten Firmen hat sich parallel der Fachkräftemangel verschärft. 58 Prozent sagen, dass ein Mangel an IT-Spezialisten herrscht. Das ist ein höherer Wert als in den Boom-Jahren 2007 und 2008. Kempf: „Die Reformen in der Bildungs- und Zuwanderungspolitik müssen forciert werden, um die Leistungsfähigkeit des Hightech-Standorts Deutschland zu sichern.“

Laut Umfrage entfallen rund 16.000 der offenen Stellen für IT-Experten auf die ITK-Branche, der Großteil davon auf Anbieter von Software und IT-Dienstleistungen. Entsprechend hoch ist der Bedarf an Software-Entwicklern. 84 Prozent der ITK-Unternehmen mit freien Arbeitsplätzen suchen Software-Spezialisten für die Entwicklung neuer Anwendungen. 40 Prozent benötigen Marketing- und Vertriebsexperten und 36 Prozent IT-Berater. „Der Trend geht zu technisch und organisatorisch sehr anspruchsvollen Tätigkeiten, die eine fundierte Ausbildung erfordern“, sagte Kempf. Bei den Anwendern von ITK-Lösungen in anderen Wirtschaftszweigen gibt es rund 22.000 freie Jobs. Hier suchen 59 Prozent der befragten Unternehmen IT-Administratoren, die für den reibungslosen Betrieb von Hard- und Software in der Organisation sorgen.

Positiv entwickeln sich die Gehälter von IT-Experten. Nach einer Untersuchung der Personalberatung Kienbaum für den BITKOM steigen die Gehälter von IT-Spezialisten in der ITK-Branche im laufenden Jahr im Schnitt um 4,7 Prozent. Andere Fachkräfte verdienen in der gesamten Industrie nur durchschnittlich 2,7 Prozent mehr. „Die Gehälter in der ITK-Branche steigen kräftig und das auf hohem Niveau“, sagte Kempf. Im Jahr 2010 erhielten Vollzeitbeschäftigte in der ITK-Wirtschaft ein Bruttojahresgehalt von durchschnittlich 60.100 Euro. Damit lag die Hightech-Branche noch vor den Energieversorgern mit rund 59.400 Euro Bruttojahresgehalt, der chemischen Industrie mit 54.600 Euro oder dem Fahrzeugbau mit 54.500 Euro.

Die BITKOM-Umfrage zeigt, was die Firmen angesichts des Experten-Engpasses für die Gewinnung junger Mitarbeiter tun. Zwei Drittel der befragten Unternehmen bieten Praktika oder Werkstudenten-Jobs an. 54 Prozent bilden in unterschiedlichen Berufen selbst aus. Damit liegt die ITK-Branche deutlich über dem Durchschnitt der deutschen Industrie von rund 30 Prozent. Jeweils 43 Prozent kooperieren mit Schulen oder Hochschulen.

Für die Sicherung des Nachwuchses im Hightech-Bereich schlägt der BITKOM eine Drei-Säulen-Strategie vor: weitere Reformen im Bildungssystem, eine verstärkte Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland sowie eine Qualifizierungsoffensive, mit der u.a. mehr weibliche Fachkräfte gewonnen werden können. Reformen in der Bildung müssten bereits in der Schule ansetzen. „Wir brauchen Informatik als Pflichtfach an allen Oberschulen, um mehr junge Menschen für eine Ausbildung im IT-Umfeld zu begeistern“, sagte Kempf. Gleichzeitig müsse die Kompetenz der Schülerinnen und Schüler bei PC-Anwendungen, die für Studium und Beruf relevant sind, verbessert werden. An den Hochschulen gelte es, die hohen Studienabbrecherquoten in den technischen Fächern zu senken.

Ein weiterer Weg zu mehr Fachkräften ist eine stärkere Zuwanderung. Die Bundesregierung hat im Juni 2011 beschlossen, Berufsgruppen wie Ingenieure und Ärzte von der Vorrangprüfung auszunehmen. Dabei stellt die zuständige Arbeitsagentur fest, ob den entsprechenden Job nicht auch ein Deutscher oder ein anderer EU-Bürger machen könnte. „IT-Experten wurden bei der Abschaffung der Vorrangprüfung nicht berücksichtigt. Das ist aus unserer Sicht völlig unverständlich“, sagte Kempf. Zur Begründung heißt es, bei der Bundesagentur für Arbeit seien mehr arbeitslose IT-Fachkräfte als offene Stellen gemeldet. „Die Statistik der Arbeitsagentur spiegelt nicht die tatsächliche Situation auf dem Arbeitsmarkt wieder“, sagte Kempf. Da die Firmen nur etwa jede dritte offene Stelle der Arbeitsagentur melden, sei der Bedarf weitaus größer als die Statistik suggeriert. Zudem konzentriert sich der Mangel an IT-Spezialisten auf gut ausgebildete Experten mit Hochschulabschluss.

Neben der Abschaffung der Vorrangprüfung könnten kurzfristig die Verdienstgrenzen gesenkt werden für IT-Fachkräfte, die nicht aus der EU kommen: von aktuell 66.000 Euro pro Jahr auf 40.000 Euro. Aus Sicht des BITKOM sollte mittelfristig das Zuwanderungsrecht auf Basis eines Punktesystems grundlegend reformiert werden. „Deutschland muss im Ausland aktiv für den Arbeits- und Studienstandort werben“, forderte Kempf. Bisher gebe es von öffentlichen Stellen kaum Informationen über die Möglichkeiten der Migration. Ein mehrsprachiges Zuwanderungsportal im Internet könne hier Abhilfe schaffen. Diese Forderung unterstützen laut BITKOM- Umfrage vier von fünf ITK-Unternehmen. Drei Viertel sprechen sich dafür aus, die bürokratischen Hürden für die Zuwanderung zu senken. Kempf: „Deutschland schottet seinen Arbeitsmarkt immer noch zu sehr ab, statt sich dem Wettbewerb um die besten Talente in aller Welt zu stellen.“ Quelle: © BITKOM

Online-Banking hat sich fest etabliert

Jeder zweite Internetnutzer (53 Prozent) hat schon einmal Finanztransaktionen im Internet durchgeführt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM zum Weltspartag 2011. Am beliebtesten ist dabei Online-Banking, also Online-Überweisungen und -Daueraufträge.

Es wurde von rund der Hälfte der User bereits genutzt. Jeder achte Internetnutzer hat schon ein Konto online eröffnet, jeweils sechs Prozent haben online Aktien gekauft oder sich zu Geldanlagen beraten lassen.

„Banking und andere Finanzgeschäfte haben sich als Teil der Internetökonomie fest etabliert“, kommentierte Prof. Dieter Kempf, Präsident des BITKOM, die Umfrageergebnisse.

Frauen nutzen die Möglichkeiten von Online-Banking besonders intensiv. 56 Prozent der weiblichen Internetnutzer haben bereits Finanzgeschäfte online durchgeführt, gegenüber 50 Prozent der männlichen.

Lediglich die über 65-Jährigen sind zurückhaltend, wenn es um Finanztransaktionen im Web geht. Während bei den 50- bis 64-Jährigen fast jeder Zweite (44 Prozent) Erfahrungen mit Online-Finanztransaktionen hat, sind es bei den Älteren nur noch 21 Prozent.

Das Potenzial für weiteres Wachstum ist da. Zwar sagen 56 Prozent derjenigen, die noch keine derartigen Trankaktionen vorgenommen haben, sie hätten schlichtweg keinen Bedarf. Jeder zweite aber wird durch Angst vor mangelndem Datenschutz (51 Prozent) und wegen Sicherheitsbedenken (46 Prozent) davon abgehalten. Nur jeder zehnte sagt dagegen, das Ganze sei ihm zu kompliziert.

Zur Methodik: Das Meinungsforschungsinstitut Aris hat im Auftrag des BITKOM 1.002 Personen ab 18 Jahren befragt, darunter 702 Internetnutzer. Die Umfrage ist repräsentativ. Quelle: © BITKOM, Bild: © stock.xchng (SXC)

Hightech-Standort

Sachsen hat als Technologiestandort seit der Wiedervereinigung hohes Ansehen erlangt. Das ergibt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Bundesverbands BITKOM. So hält heute fast jeder zweite Bundesbürger (44 Prozent) den Freistaat für einen wichtigen Hightech-Standort in Deutschland.

Unter Westdeutschen ist die Anerkennung Sachsens als bedeutender Hightech-Standort mit 42 Prozent fast so hoch wie im Bundesdurchschnitt, unter Ostdeutschen liegt sie bei 57 Prozent.

Noch höher wird bundesweit die Innovationskraft der Region und ihrer Menschen ein-geschätzt: 48 Prozent der Deutschen halten die Sachsen für „erfinderisch und innovativ“. Auch die Wirtschaftspolitik des Landes seit der Wiedervereinigung sehen 48 Prozent der Bundesbürger als erfolgreich an. Kritische Stimmen zu diesen Punkten machen jeweils weniger als 30 Prozent aus.

„Sachsen hat viel erreicht und sich zu einem der wichtigsten Technologie-Standorte Europas entwickelt“, sagte der neue BITKOM-Landessprecher Dr. Helmut Gassel. Gassel ist Präsident der Sparte Chip Card & Security von Infineon. Die IT- und Telekommunikationsbranche in Sachsen zählt rund 1.500 Unternehmen und 48.000 Beschäftigte.

Auf einer gemeinsamen Konferenz in Dresden haben BITKOM und der sächsische IT-Verband Silicon Saxony heute eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist, die regionalen Aktivitäten von Silicon Saxony stärker mit den bundespolitischen Aktivitäten des BITKOM zu verzahnen, sächsischen Belangen in Berlin Gehör zu verschaffen und bei Investoren aus der Hightech-Branche für Sachsen zu werben.

Die Kooperation wird von der Regierung des Freistaats begrüßt. Ministerpräsident Stanislaw Tillich diskutierte am Vormittag mit rund 100 Führungskräften von Mitgliedsunternehmen beider Verbände. Dabei erklärte Tillich: „Sachsen hat seine Spitzenstellung als führendes Mikroelektronik-Cluster in Europa und seine Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich ausgebaut, auch in diesem Jahr.

Ein wichtiger strategischer Schritt für die Zukunftsfähigkeit unserer Region ist die heutige Vereinbarung der beiden Branchenverbände Silicon Saxony und Bitkom. Die enge Zusammenarbeit wird den Einfluss und die Wahrnehmung unseres Mikroelektronik-Clusters über die Grenzen Sachsens hinaus noch erhöhen.“

Heinz Martin Esser, Vorstand von Silicon Saxony und CEO von Roth & Rau – Ortner GmbH, sagte: „Mikrochips und Software bedingen sich gegenseitig, und ihre Anwendungen werden gemeinsam immer wettbewerbsrelevanter. Diese Entwicklung wird sich rasant fortsetzen bei ‚Embedded Systems‘ und dem ‚Internet der Dinge‘. Silicon Saxony und BITKOM stehen sowohl für Mikrochips als auch Software und legen den Grundstein für eine fruchtbare Zusammenarbeit in der Hochtechnologie.“

„Mit der hervorragenden Vernetzung von kleineren und großen Unternehmen, Zulieferern, Dienstleistern und Universitäten hat Sachsen enormes Potenzial“, erklärte BITKOM-Landessprecher Gassel. „Im Vergleich zu Ansiedlungen in Asien und USA ist das Dresdner IT-Cluster aber derzeit noch verhältnismäßig klein. Wir wollen weitere Hightech-Unternehmen motivieren, nach Sachsen zu kommen und dazu beitragen, die Technologie-Exzellenz der Hochschulen auszubauen. Im globalen Wettbewerb benötigen wir dafür eine wirksame Flankierung der Politik.“

Die Sachsen selbst sehen die wirtschaftliche Zukunft ihres Bundeslandes positiv. 72 Prozent erwarten, dass sich die sächsische Wirtschaft in den kommenden Jahren überdurchschnittlich gut entwickelt. Die regionale Identifikation mit dem Wirtschaftsstandort Sachsen ist sehr hoch: 83 Prozent halten den Freistaat heute für einen wichtigen Hightech-Standort in Deutschland, 81 Prozent loben die sächsische Wirtschaftspolitik seit der Wiedervereinigung. Zu 91 Prozent sehen sich die Sachsen als „erfinderisch und innovativ“. „In Sachsen haben die Menschen ein positives Bild von ihrer Region, das sich mit unternehmerischer Tatkraft verbindet“, sagte BITKOM-Landessprecher Helmut Gassel. „Das sind gute Voraussetzungen für den weiteren Erfolg Sachsens als Technologiestandort.“

Aktuell setzen sich BITKOM und Silicon Saxony unter anderem dafür ein, den Zuzug ausländischer IT-Spezialisten zu erleichtern. „In einer globalen Wirtschaft brauchen wir auch hoch qualifizierte Fachleute aus dem Ausland, damit die Unternehmen international wettbewerbsfähig bleiben“, so Gassel. Der BITKOM-Umfrage zufolge stimmen 53 Prozent der Sachsen dieser Forderung zu, bundesweit sind es 50 Prozent der Befragten.

Zur Methodik: Die Angaben wurden vom Meinungsforschungsinstitut Forsa für den BITKOM erhoben. Es wurden rund 1.150 Bundesbürger ab 14 Jahren repräsentativ befragt, darunter 200 Teilnehmer in Sachsen. Quelle: PM & Grafik © BITKOM

Mikrokrankenversicherung

Krankheit gilt weltweit nach wie vor als eine der häufigsten Ursachen für Armut. Die Halbierung der Armut bis zum Jahre 2015 ist eines der Millenniums-Entwicklungsziele.

Dieses ist also eng mit der Notwendigkeit zur Bereitstellung von Gesundheitsdienstleistungen, wie zum Beispiel einer Mikrokrankenversicherung als Menschenrecht verbunden.

Bereits 1978 heißt es dazu in der “Alma-Ata Deklaration”:

Gesundheit, ein Zustand vollständigen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, ist ein fundamentales Menschenrecht. Das Erreichen des höchstmöglichen Niveaus von Gesundheit ist eines der wichtigsten sozialen Ziele weltweit, dessen Realisierung den Einsatz von vielen anderen sozialen und wirtschaftlichen Sektoren und nicht allein des Gesundheitswesens erfordert.”

Besonders die wirtschaftlichen Sektoren halten sich hier mehr als auffällig zurück bei der Erreichung dieser Ziele. Es ist ein Skandal wie wenig sich die Vernatwortlichen Europäischer Krankenversicherungsgesellschaften sich ihrer diesbezüglichen Verantwortung bewusst sind.

Nach wie vor sind die internationalen Bemühungen der weltweit agierenden Krankenversicherungsgesellschaften auf die Oberschicht der jeweiligen Länder ausge-reichtet. Das Thema und die Trends um Corporate Social Responsability (CSR) oder Social entrepeneurship scheinen diese Branchen noch nicht erreicht zu haben.

Sollten dem Leser dieser Zeilen ein ethisch sensiblen Verantwortungsträger (z.B. Vorstand) eines großen Krankenversicherungs-konzern persönlich bekannt sein, möge er oder Sie die Person doch bitte mit diesen Zeilen konfrontieren. Bild: © User Kurhan, stock.xchng (SXC)

Bestellungen beim Universum

Ich verstehe den ganzen Hickhack/Aufregung bezüglich SEO nicht immer so ganz? So bald irgendjemand von der Fußtruppe bei Google unter einer temporär verstärkten Flatulenz leidet, ist gerade hier DE sofort die Hölle los.

Da wird wild spekuliert und gemutmaßt, Theorien werden aufgestellt und wieder verworfen, Testserien werden gefahren, in den einschlägigen SEO-Foren fliegen die Fetzen und bei Facebook und Google+ explodieren die Beiträge.

Dabei ist doch alles ganz einfach, man braucht seine Ranking Position und seinen PageRank einfach nur beim Universum bestellen.

Wenn es dann trotzdem nicht mit den Wünschen klappt, so sollte man den Artikel von Johannes in eventuelle Überlegungen mit einbeziehen.

Wie früher, so auch heute: Bau ne ordentliche Website, hau interessanten Content drauf, sorge für gute/saubere Links und fertig ist der Lack.… na ja nicht ganz, aber im im Großen und Ganzen schon